Fortbildung und Selbsterfahrung für psychosoziale Berufe und Eltern

Für Eltern und Angehörige beratender sowie therapeutischer Berufe biete ich eine Reihe von Weiterbildungen und Workshops zum Thema AD(H)S. Erfahren Sie mehr:

ADHS Fortbildung für Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Ärzte und Psychologen
ADHS-Elterntraining
Selbsterfahrung
Seminare und Workshops

AD(H)S Fortbildung mit dem Schwerpunkt Neurofeedback und Erlebnispädagogik für Angehörige psychosozialer Berufe

„AD(H)S: „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann“ in Heidelberg.

ADHS bzw. AD(H)S in einem erweiterten pädagogischen Kontext

Vorschau auf die Fortbildung in Heidelberg:
Die Fortbildung zeigt, in welchem Kontext die systemische Therapie bei AD(H)S genutzt werden kann. Sie richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die z.B. in Schulen, Kindertagesstätten, Therapieeinrichtungen und Beratungsstellen für AD(H)S-Betroffene und deren Angehörige arbeiten.
Wie kann die Diagnose AD(H)S so gelesen und interpretiert werden, dass statt einer vermeintlichen Störung besondere Kompetenzen im Vordergrund stehen? Wie wirkt sich dies auf die Beteiligten aus?
Wie können moderne Verfahren wie Neurofeedback und Erlebnispädagogik die bestehenden Konzepte wirksam ergänzen?
Die Fortbildung in Heidelberg (IGST) vom 17. bis 19. März 2017 bietet Einblicke in die Diagnostik und zeigt, wie über die Diagnostik AD(H)S hinaus Chancen für Betroffene und ihr Umfeld entstehen.

Melden Sie sich hier zur Fortbildung an.

ADHS-Elterntraining

Ein spezielles ADHS-Elterntraining für Mütter und Väter, die einen neuen Ansatz suchen. Zu den Phänomenen ADS/ADHS und Hyperaktivität werden viele Seminare und Workshops angeboten – die meisten von ihnen beziehen sich auf ein Krankheitsbild. Hohe Aktivität wird von vielen Menschen als Störung definiert. Wer als zappelig gilt, wird heute allzu schnell in die Richtung einer Störung geschoben. In den meisten Fällen wird das den Diagnostizierten nicht gerecht. Das Thema Aufmerksamkeit und ihre vermeintliche Störung ist weit komplexer als vielfach angenommen. Diesem Umstand trägt die Veranstaltung „AD(H)S: „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann“ in Heidelberg Rechnung.

Niemand kommt mit der Diagnose ADHS oder AD(H)S zur Welt – auch Eltern nicht. Deshalb gibt es das ADHS-Elterntraining.

Für Eltern ist es meistens eine große Überraschung, wenn sie das erste Mal die Diagnose ADHS / AD(H)S sehen. Wie sollten ausgerechnet Eltern von sich aus Spezialisten für ADHS sein? Meistens macht sich Ratlosigkeit breit. Behandlungen werden begonnen, ohne eine zweite oder dritte Meinung einzuholen.

Wer stört, „hat“ nicht automatisch eine Störung

Speziell bei Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung“ wird ein Verhalten beschrieben, das als oppositionell und auch aggressiv gelten kann. Doch es lohnt sich, ja es ist unverzichtbar, sich das Umfeld der jungen Menschen genau anzusehen. Verhaltensmuster, die isoliert betrachtet wie eine Störung wirken mögen, sind als interaktionelle Muster zu sehen: also im Kontext von Beziehungen (Mitschüler, Eltern, Geschwister, andere Verbindungen; es gibt auch Beziehungen bzw. einen Bezug zu Idealvorstellungen). Sobald die ersten Zusammenhänge sichtbar geworden sind, in denen vermeintliche Störungssymptome häufiger bzw. weniger auftreten oder sogar ganz ausbleiben, kann die systemische Arbeit beginnen: Musterunterbrechungen, Musterveränderungen werden möglich, und das durchaus auch ohne den Einsatz von Medikamenten. Das von der IGST veranstaltete ADHS-Elterntraining will hier neue Wege aufzeigen.

AD(H)S – das ist vor allem ein Geduldsdefizit: bei allen Beteiligten und Betroffenen

Wer im Zusammenhang mit der Diagnose ADHS oder AD(H)S das Wort „Geduld“ liest oder hört, kann verständlicherweise schnell an die Grenzen der Geduld kommen. Und doch: Geduld ist alles, und zwar beginnend mit der Art der Beschreibung von Besonderheiten. Es ist zu kurz gegriffen, Auffälligkeiten im Verhalten immer gleich als Verhaltensauffälligkeiten zu beschreiben.

AD(H)S anders betrachtet: so wird aus einem Krankheitskonzept ein Chancenkonzept

Unabhängig von allen Diagnosen, Beratungs- und Therapieformen kann folgendes festgestellt werden:
• Jeder Mensch benötigt Beachtung
• Jeder Mensch benötigt Sicherheit und Stabilität
• Alle Menschen leben in Beziehungen zu anderen Menschen
• Junge Menschen sind noch nicht „fertig“ in ihrer Entwicklung
• Aktion kann nicht von Interaktion getrennt werden
• Durch kleine Veränderungen am Umfeld kann sich das Verhalten verändern
• Schon durch kleine Veränderungen am Verhalten kann sich das Umfeld verändern

Wir arbeiten in der Beratung im Hinblick auf diese und weitere Tatsachen unter Einbeziehung auch vermeintlicher Nebensachen. In vielen Fällen liegt der Schlüssel zu erwünschten Veränderungen in Details, die große Wirkung entfalten.
Das ADHS-Elterntraining soll Müttern und Vätern (neuen) Mut machen und einfache Schritte näherbringen, wie sie sich und ihrer Familie in schwierigen Situationen helfen können. Hier erfahren Sie mehr über das Elterntraining.

ADHS Fortbildung für Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Ärzte und Psychologen
ADHS-Elterntraining
Selbsterfahrung
Seminare und Workshops

Selbsterfahrung

Der Begriff Selbsterfahrung ist einerseits ein populärwissenschaftlich psychologischer Ausdruck für das Kennenlernen und Reflektieren über das Erleben und Agieren der eigenen Person (Selbst) insbesondere in herausfordernden Situationen.
Im Rahmen einer Ausbildung zum Psychotherapeuten, Familientherapeuten, Coach oder Supervisor bezeichnet Selbsterfahrung den Prozess im Rahmen eines Rollentauschs, bei dem der (angehende) Therapeut die anzuwendenden Arbeitsweisen und Methoden in der Klientenrolle an sich selbst erfährt. Das Selbsterfahrungsseminar richtet sich an Menschen, die im erzieherischen, therapeutischen und beraterischen Kontext tätig sind.
Selbsterfahrung ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der systemischen Aus- und Weiterbildung sondern dient auch als professionelle Selbstreflexion bzw. Selbstbeobachtung für den beruflichen Alltag.
Ziel des Seminares ist es zu erfahren, welche Bedeutung Bewegung und Wahrnehmung auf die Gesamtentwicklung von Kindern, Jugendlichen aber auch auf uns Erwachsene haben, wie Bewegung der Motor des Lernens ist, welche Wahrnehmungssysteme dabei eine entscheidende Rolle spielen, wie Grenzen neu gesetzt werden können, und dass Eigen- und Gruppenerfahrungen Ängste überwinden lassen. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminares wird sein, wie Sie die im Seminar gesammelten Erfahrungen in Ihren erzieherischen, therapeutischen und beraterischen Alltag integrieren können. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Flyer. 
Natürlich stehen wir Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Teilnahme. Fordern Sie hier per Mail unseren Flyer als PDF an.

Seminare und Workshops

Ich bin als Gastdozent und Selbsterfahrungsleiter tätig.
 Hier finden Sie eine Auswahl der entsprechenden Veranstaltungen.
 Wenn Sie sich für eines der Themen interessieren und sich anmelden wollen, wenden Sie sich an den entsprechenden Veranstalter.
AD(H)S „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann.
Termin: 04.-06. März 2016
Veranstalter: Internationale Gesellschaft für systemische Therapie
Ort: Gaisbergstraße 3, 69115 Heidelberg www.igst.org
Selbsterfahrungsseminar „Sinneswahrnehmung & Höhle“
Termin: 14.-17. September 2016
Veranstalter: vivum – systemische Therapie & Weisbach Moves
Ort: Campingplatz Pfählhof, Bad Urach
AD(H)S „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann.
Termin: 26.-27. November 2016
Veranstalter: Internationale Gesellschaft für systemische Therapie
Ort: Gaisbergstraße 3, 69115 Heidelberg www.igst.org
AD(H)S „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann.
Termin: 17.-19. März 2017
Veranstalter: Internationale Gesellschaft für systemische Therapie
Ort: Gaisbergstraße 3, 69115 Heidelberg www.igst.org
AD(H)S „Wehe, du bist nicht so wie wir“ – wie aus einem Störungskonzept ein für alle nützlicher Ansatz werden kann.
Termin: 18.-19. November 2017
Veranstalter: Internationale Gesellschaft für systemische Therapie
Ort: Gaisbergstraße 3, 69115 Heidelberg www.igst.org