Diagnosen/Fälle

Angst- und Zwangsstörungen

Wenn Ängste das Ruder übernehmen und Verhalten zwanghaft wird!

Merkmale

Angststörungen

Etwa 12 % der deutschen Bevölkerung leiden unter einer behandlungsbedürftigen Angststörung. Sie können durch vielfältige Belastungen im Leben aber auch als Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen, wie z. B. bei Herz-Kreislauferkrankungen, auftreten.

Bei Angststörungen unterscheiden wir in Panikstörungen, Phobische Ängste, Generalisierte Ängste und soziale Phobien. Angststörungen werden in zwei weitere Hauptkategorien unterteilt und zeigen sich wie folgt in körperlichen wie psychischen Symptomen.

Körperliche Symptome

  • Schwitzen
  • Atemnot
  • Magen-Darm-Probleme
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Atemnot
  • Schlafprobleme

Psychische Symptome

  • Reizbarkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Unsicherheit
  • Konzentrationsproblem

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen (Handlungen, Gedanken) treten oft in Verbindung mit Angststörungen (soziale Phobien, PTBS, ADHS, Panikstörungen usw.) auf. Ca. 3 % der deutschen Bevölkerung leiden unter einer behandlungsbedürftigen Zwangsstörung..

Zwangshandlungen

Handlungen, die ständig wiederholt werden müssen, wie z. B.:

  • Anordnen von Gegenständen
  • Wiederholungen der selber Tätigkeit
  • Zählen (“Ich muss Zahlen sagen, weil es Pech von mir fern hält.”)
  • Kontrolle (“Ist der Herd aus wirklich aus?”)
  • Waschen (“Beim Waschen muss ich eine bestimmte Reihenfolge beachten...”)

Zwangsgedanken

  • Furcht vor Unordnung
  • Zweifel an der eigenen Handlung (“Habe ich den Herd wirklich ausgemacht?”)
  • Ekel vor Schmutz (“Mir fällt es schwer, Gegenstände zu berühren, wenn ich weiß, dass sie von Anderen berührt wurden”.)
  • Angst vor Aggression

Lösungsansätze in meiner Praxis

Die Neurofeedbacktherapie ist eine ausgezeichnete Methode bei der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen

Angst- und Zwangsstörungen sind immer noch eine “heimliche” Krankheit, weil sich Betroffene schämen und es peinlich ist, über die eigenen Ängste und Zwangshandlungen zu sprechen.

Bei der Neurofeedbacktherapie wird Betroffenen die eigene Gehirnaktivität auf einem Bildschirm angezeigt und Sie lernen diese Aktivität bewusst zu steuern. Dies führt zur deutlichen Verbesserung der Selbstwirksamkeit, steigert die Regenerationsfähigkeit und erhöht die Lebensqualität.

Gespräche

Zu Beginn und am Ende der jeweiligen Behandlung liegt der Gesprächsfokus in der Veränderungen der eigenen Wahrnehmung und welche Erfahrungen im alltäglichen Leben stattgefunden haben. Diese Vorgehensweise wird als “formale” Gesprächsform bezeichnet. Sie erleichtert den eigenen Umgang mit dem eigenen Erleben.

Um sich ein Bild über die Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen machen zu können, finden Sie im Anschluss ein typisches Fallbeispiel.

Fallbeschreibung bei Angst- und Zwangsstörungen

Im aufgeführten Fall erhalten Sie einen Eindruck über die Herangehensweise und der Verlauf der therapeutischen Begleitung.

* Zum Schutz der Privatsphäre meiner Klienten, werden fiktive Namen verwendet.

Angst- und Zwangsstörung
53 Jahre
weiblich
2020/2021

Dorothea*, 53 Jahre, Angst- und Zwangsstörung “Seit Jahrzehnten leide ich unter Zwangsgedanken, Gedankenkreisen und Ängsten.”

“Ich bin in der Lage, Dinge, die mich belasten, viel rascher loszulassen, wodurch ich allgemein entspannter im Alltag bin.”

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Portrait Torsten Sochorick